Puppen sind figürliche Nachbildungen von Menschen, Doppelgänger, unheimlich. 



SEXPUPPEN: Alle Puppen sind Sexpuppen. 



Real Doll (hochwertige Sexpuppe),
Foto: Robotman 1974, Quelle: Wikipedia



Oskar Kokoschkas Alm-Puppe (1918), gefertigt von Hermine Moos – Alma Mahler-noch-nicht-Werfel schickt Oskar in den Krieg, also zum Teufel und heiratet Gropius. Kokoschka versucht sich mit einer anatomisch korrekten Alma-Puppe zu trösten.





Lotte Pritzel: Wachsfigur (1930)
– Hier ist sie: die Aufhebung der Binäroppositionen im Unheimlichen:
Die Puppen der Lotte Pritzel transzendieren.




Hanns Bellmer: La Poupée (1936)
–  Ich bin meine eigene Puppe.



Tom Holland: Child's Play (Chucky, die Mörderpuppe) (1988)
– Hässliche Puppen sind einfach dämonisch.



Charles Ray: Family Romance (1993)
– die bürgerliche Kernfamilie ist schon immer aus den Fugen gewesen.



Jack and Dinos Chapman: Two Faced Cunt (1996)
- die Unheimlichkeit wortwörtlich genommener Sprache 



Gunter von Hagens: Körperwelten (2009)
– Leichenpuppen, Leichenkitsch



KÜNSTLERPUPPEN: Chucky steckt in jeder Puppe.


Künstlerpuppe Margret,
Foto: Josef Lehmkuhl,
Quelle: Wikipedia