Unheimliche Musik
Hier werden ausschließlich die Ikonen des Unheimlichen aufgeführt,
also
Werke, die nicht bloß unheimliche Motive, Stoffe oder Techniken
aufgreifen, sondern dem Unheimlichen neue, noch nicht durch Gewöhnung
abgenutzte Darstellungsformen eröffnet bzw. spezifische unheimliche
Phänomene erstmals zur Darstellung gebracht haben. (Also nicht sauer
sein, wenn Lieblingsstücke nicht aufgeführt sind.)
Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge in d-Moll (ca. 1703-1707, BMV 565)
Carl Orff: 'O Fortuna' aus 'Camina Burana' (1937) - wirksame Schaudermusik, ob man sie mag oder nicht, nicht umsonst inflationär als emotive Filmmusik eingesetzt
Kraftwerk: 'Radioactivity' (1974)– hat 1986 als Soundtrack zu 'Tschernobyl' dann so richtig unheimliche Power bekommen
Bauhaus: 'Bela Lugosi's Dead' (1979) – Gothic-Hymne
Darkthrone: 'Transsylvanian Hunger' (1994)
Air: 'Suicide Underground' (aus dem Film 'The Virgin Suicides', 2000) – kalkuliert unheimlich
... Fortsetzung folgt.