Unheimliche Kunst



 „Warum, die Frag’ ist oft zu mir ergangen,
wählst du zum Gegenstand der Malerei so oft den Tod,
Vergänglichkeit und Grab?

Um ewig einst zu leben,
muss man sich oft dem Tod ergeben."
(Caspar David Friedrich)



Bilder, die nicht Public Domain sind, kann man per Klick auf den Bildtitel sehen, die anderen sind weiter unten direkt abgebildet.


Rachel Whiteread: Place, 2008 – Geisterstadt aus verlassenen Puppenhäusern

Peter Doig: Concrete Cabin, 1991/92 – die unheimliche Moderne

Peter Doig: White Canoe, 1990/91 – atmosphärische Erinnerung

Hanns Bellmer: La Poupée, 1935-1949 – Ich bin meine eigenen Puppe

Edvard Munch: Vampir, 1893/94 –




Hugo Gerhard Simberg: 'Kuoleman puutarha' ('Garten des Todes'), 1896
– ein bezaubernder Gothic Garden




Max Slevogt: 'Totentanz', 1896




Edvard Munch: Selbstporträt mit Knochenarm, 1895



John William Waterhouse: 'La Belle Dame sans Merci', 1893




Arnold Böcklin: 'Toteninsel' (3. Version), 1883



Gustave Caillebotte: Interieur, Frau lesend (1880)
Was ist das für ein patriarchalischer Alptraum?
Siehe dazu Felix Krämer: 'Das unheimliche Heim. Zur Interieurmalerei um 1900'




Mary Cassatt: 'Das blaue Zimmer' (1878) – Sessel, die Autoscooter fahren,
Hundchen mit Teufels- hörnern, Blick in den Schritt.
Siehe dazu Felix Krämer: 'Das unheimliche Heim. Zur Interieurmalerei um 1900'



Gustave Caillebotte: 'Mittagessen' (1875)
Was ist das für ein Tisch? Was treiben der Teller und das Besteck vorne?
Siehe dazu Felix Krämer: 'Das unheimliche Heim. Zur Interieurmalerei um 1900'




Adolf Menzel: 'Schlafzimmer des Künstlers in der Ritterstraße' (1847)
– Wer/was liegt da unter der Decke? Wer/was sitz da am Fenster?
Siehe Felix Krämer: 'Das unheimliche Heim. Zur Interieurmalerei um 1900'




Johann-Heinrich Füssli (aka Henry Fuseli):
'Hamlet and his father's ghost'(1781-1785) – der Vater aller Gespenster




Johann-Heinrich Füssli (aka Henry Fuseli): 'Der Nachtmahr' ('The Nightmare'), 1781
Gehören Pferd und Teufelchen nicht ins Innere, in die Abgründe der Dame?



Francisco de Goya: 'Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer' (1796/1797)
– kein Gespenst ohne einen Menschen, der nicht an Gespenster glaubt




Giovanni Battista Piranesi: 'Carceri' (1761) – Treppen, die ins Nichts führen




... Fortsetzung folgt.